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Veredelung

Lasergravur auf Werbeartikeln: Materialien, Ablauf und Grenzen

Bei der Lasergravur trägt ein Laserstrahl Material ab oder verändert die Oberfläche. Das Motiv wird Teil des Produkts: kratzfest, ohne Farbe und dauerhaft. Sie eignet sich vor allem für Metall, Holz, Leder und Glas.

Stand: 29. September 2026 · Redaktion veredel · 3 Min. Lesezeit

Ein Laser graviert die Wortmarke NORD in eine lilafarbene Aluminiumflasche: Der Strahl trifft auf die Flasche, Funken sprühen, N, O und R sind fertig graviert.
KI-generiertes Bild

Kurz gesagt

Lasergravur ist die richtige Veredelung für hochwertige Hartwaren wie Trinkflaschen, Kugelschreiber und Notizbücher, wenn ein einfarbiges, dauerhaftes Logo genügt. Für Kleidung ist Stickerei oder Druck die bessere Wahl.

So funktioniert die Lasergravur

  1. Ihr Logo liegt als Vektordatei vor, zum Beispiel als SVG, EPS oder PDF.
  2. Das Produkt wird in eine Vorrichtung gespannt. Runde Produkte wie Flaschen drehen sich dabei.
  3. Der Laser fährt die Kontur ab. Er trägt Material ab oder verändert die Oberfläche, bei eloxiertem Aluminium zum Beispiel die farbige Beschichtung.
  4. Das Ergebnis ist ein einfarbiges Motiv, das sich hell, dunkel oder matt vom Untergrund abhebt.

Lasergravur im Zeitraffer: Das Logo entsteht Strich für Strich (KI-generierte Illustration)

Für welche Materialien und Produkte?

Die Wirkung hängt vom Material und von seiner Beschichtung ab. Ihr Händler zeigt Ihnen vorab, wie das Motiv aussieht.

MaterialWirkungTypische Produkte
Aluminium, eloxierthelles Motiv auf farbigem GrundTrinkflaschen, Kugelschreiber, USB-Sticks
Edelstahlsilbernes bis dunkles MotivThermobecher, Flaschen
Holz und Bambusdunkles, eingebranntes MotivKugelschreiber, Notizbücher, Brettchen
Leder und Kunstledereingebranntes MotivNotizbuchhüllen, Schlüsselanhänger
Glasmattes MotivGläser, Flaschen
Kunststoffje nach KunststoffGehäuse, Kugelschreiber

Gravierte Werbeartikel auf einer hellen Steinfläche: Flasche, Holzkugelschreiber, Notizbuchhülle und Schlüsselanhänger.
Gravierte Werbeartikel mit dem fiktiven Beispiellogo NORD.

Stärken und Grenzen

StärkenGrenzen
Sehr dauerhaft und kratzfestDas Ergebnis ist einfarbig
Sauberes, feines ErgebnisDie Wirkung hängt vom Material ab
Keine Farbe, keine SiebeFür Kleidung in der Regel nicht die richtige Technik
Auch für kleine Stückzahlen geeignetDie Fläche ist durch das Produkt begrenzt

Was Sie bereithalten sollten

  • Ein Vektorlogo. SVG, EPS oder PDF. Wie Sie es bekommen, steht im Ratgeber Logo-Datei für Druck und Stick.
  • Ein einfarbiges Motiv. Mehrfarbige Logos werden für die Gravur auf eine Farbe reduziert.
  • Ausreichende Linienstärke. Sehr feine Linien und kleine Schrift sollten Sie mit Ihrem Händler abstimmen.
  • Die gewünschte Position. Auf Flaschen etwa in der Mitte, am Clip eines Kugelschreibers oder auf dem Deckel eines Notizbuchs.

Lasergravur mit veredel

Bei veredel legt Ihr Händler die Technik einmal je Shop und Produkt fest. Ihre Standorte bestellen die gravierte Flasche wie jedes andere Produkt, ohne die Technik zu wählen. Neue Motive gehen erst nach Ihrer Freigabe des Korrekturabzugs in Produktion, und bei Nachbestellungen bleibt das Ergebnis gleich.

Häufige Fragen

Ist Lasergravur dauerhaft?
Ja. Weil der Laser das Material selbst verändert, kann sich das Motiv nicht ablösen oder abwaschen. Kratzer auf der Oberfläche können es bei dünnen Beschichtungen aber beeinträchtigen.
Kann man mehrfarbig lasern?
In der Regel nicht. Lasergravur erzeugt ein einfarbiges Motiv, dessen Wirkung vom Material abhängt. Für mehrere Farben eignen sich Druckverfahren wie Tampondruck oder Siebdruck.
Welche Materialien eignen sich?
Vor allem Metall, Holz, Leder, Glas und bestimmte Kunststoffe. Ihr Händler prüft, ob Ihr Produkt geeignet ist.
Lässt sich Kleidung lasern?
Für Kleidung ist Lasergravur in der Regel nicht die richtige Technik. Dort sind Stickerei oder Druck besser.
Lohnt sich Lasergravur bei kleinen Stückzahlen?
Häufig ja, weil keine Siebe und keine Druckplatten nötig sind. Einrichtung und Rüstzeit fallen trotzdem an. Den Preis nennt Ihr Händler.

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Eine Textilveredlerin prüft in der Werkstatt einen frisch bestickten Hoodie, im Hintergrund Stickmaschine und Lasergravur.