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Ratgeber

Was kostet ein Mitarbeitershop?

Ein Mitarbeitershop kostet mehr als seine Monatsgebühr und manchmal weniger, als die Zentrale heute für das Bestellen per E-Mail ausgibt. Diese Seite zeigt, aus welchen Posten sich die Kosten zusammensetzen, wie die drei üblichen Preismodelle funktionieren und wie Sie den Aufwand von heute dagegenrechnen.

Stand: 4. Oktober 2026 · Redaktion veredel · 4 Min. Lesezeit

Eine Einkäuferin arbeitet am Schreibtisch eine gedruckte Anforderungsliste ab, daneben liegen Musterteile wie Poloshirt, Tasse und Farbmuster.
KI-generiertes Bild

Kurz gesagt

Die Kosten eines Mitarbeitershops bestehen aus fünf Posten: Software, Einrichtung, Ware mit Veredelung, Versand und Lager sowie dem Aufwand in Ihrer Organisation. Anbieter verteilen sie unterschiedlich. Manche verlangen eine Lizenz und verdienen nicht an der Ware, andere verlangen keine Lizenz und verdienen an jedem Artikel, oft mit Mindestumsatz. Vergleichen Sie deshalb die Summe über drei Jahre, nicht die Monatsgebühr.

Die fünf Kostenposten

PostenWas dazugehörtWorauf achten
Softwaremonatliche Lizenz oder Gebühr, je Shop, Standort oder Nutzerhängt der Preis von der Zahl der Standorte oder Nutzer ab?
EinrichtungShop im Corporate Design, Sortiment, Logos, Zugängeeinmalig, oft entfällt sie bei längerer Laufzeit
Ware und VeredelungProdukte, Stick, Druck, Gravur, einmalige Einrichtungskosten je Motivwer setzt den Preis, und wie hoch ist der Aufschlag?
Versand und LagerVersand je Paket, Einlagerung, KommissionierungLieferung an jeden Standort einzeln oder gesammelt?
Aufwand internBestellungen sammeln, Größen erfragen, weiterleiten, Rechnungen zuordnender Posten, der in keinem Angebot steht

Drei Preismodelle

ModellWie der Anbieter verdientGut, wennNachteil
Lizenz ohne Warenmargefeste monatliche Gebühr, die Ware kaufen Sie bei Ihrem HändlerSie einen Händler haben oder Preise vergleichen wollen, Sie viel bestellenSie zahlen die Lizenz auch in Monaten mit wenig Bestellungen
Plattform finanziert über die WareAufschlag auf jeden Artikel, oft mit Mindestumsatz oder einer Gebühr, die unter einem Bestellvolumen anfälltSie wenig bestellen und keinen eigenen Händler habenDer Aufschlag steckt in jedem Artikel, der Anbieter ist zugleich Ihr Lieferant
Eigenbau mit ShopsystemLizenz des Shopsystems, Agentur für Einrichtung und PflegeSie ein IT-Team haben und besondere AnforderungenVeredelung, Druckfreigabe und Staffelpreise müssen Sie selbst bauen lassen

Bei einem Modell, das über die Ware finanziert ist, sehen Sie die Kosten der Software nicht. Sie stecken im Preis jedes Artikels. Vergleichen lässt sich das nur, wenn Sie dieselben Artikel bei Ihrem Händler anfragen.

Der Posten, der in keinem Angebot steht

Ohne Shop landet jede Bestellung in der Zentrale: Größen erfragen, Mengen sammeln, beim Händler bestellen, Korrekturabzüge weiterleiten, die Rechnung dem richtigen Standort zuordnen. Bei vielen Standorten summiert sich das. Rechnen Sie es mit Ihren eigenen Werten aus:

Was kostet das Bestellen heute?Rechnen Sie mit Ihren eigenen Werten. Die Vorbelegung ist ein Beispiel.
Bestellungen im Jahr
480
Aufwand in der Zentrale heute
240 Stunden, 10.800,00 €
Davon fällt mit einem Shop weg
7.560,00 €
Lizenz Brand Shop im Jahr
4.188,00 €
Differenz im Jahr
3.372,00 €

Ein Shop nimmt nicht den ganzen Aufwand weg. Freigaben, Abstimmungen mit dem Händler und neue Motive bleiben. Setzen Sie den Anteil, der wegfällt, deshalb vorsichtig an.

Was veredel kostet

veredel ist eine Lizenz ohne Warenmarge. Brand Shop kostet 349 € im Monat, Brand Shop Plus 699 € im Monat, jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer, unabhängig davon, wie viele Standorte oder Personen bestellen. Die Einrichtung kostet einmalig 990 € oder 1.990 € und entfällt bei einem Jahresvertrag. Monatlich kündbar. Ware und Veredelung kaufen Sie zu den Preisen Ihres Händlers, veredel verdient nicht an Ihren Bestellungen.

Softwarekosten je Standort und Monat Brand Shop Brand Shop Plus

So vergleichen Sie Angebote

  1. Schätzen Sie Ihr Bestellvolumen für drei Jahre: Standorte, Bestellungen, Artikel.
  2. Fragen Sie für fünf typische Artikel den Endpreis mit Veredelung an, bei jedem Anbieter und bei Ihrem Händler.
  3. Addieren Sie Software, Einrichtung, Ware, Versand und Mindestumsätze über drei Jahre.
  4. Rechnen Sie den Aufwand in der Zentrale dazu, der mit und ohne Shop bleibt.
  5. Prüfen Sie den Ausstieg: Was kostet es, den Anbieter oder den Händler zu wechseln?

Häufige Fragen

Was kostet ein Mitarbeitershop im Monat?
Je nach Modell zwischen null Euro, wenn der Anbieter über die Ware verdient, und mehreren hundert Euro für eine Lizenz. veredel kostet 349 € oder 699 € im Monat zuzüglich Mehrwertsteuer, unabhängig von der Zahl der Standorte.
Ist ein kostenloser Mitarbeitershop günstiger?
Nicht unbedingt. Ohne Lizenz verdient der Anbieter an jedem Artikel, oft mit Mindestumsatz. Vergleichen Sie die Endpreise derselben Artikel und die Summe über drei Jahre.
Gibt es einmalige Kosten?
Meist eine Einrichtung des Shops und je Motiv einmalige Kosten für die Veredelung, etwa für ein Sieb oder eine Stickdatei. Bei veredel entfällt die Einrichtung bei einem Jahresvertrag.
Wer bezahlt die Ware, die Zentrale oder der Standort?
Das legen Sie fest. In veredel stellt der Händler die Ware direkt dem bestellenden Standort oder Partner in Rechnung oder zentral, wie mit Ihnen vereinbart.
Lohnt sich ein Mitarbeitershop für wenige Standorte?
Rechnen Sie es mit dem Rechner oben aus. Bei wenigen Standorten und seltenen Bestellungen kann der Aufwand in der Zentrale kleiner sein als die Lizenz.

Ein Shop für alle Standorte, mit Ihrem Händler.

Wir zeigen Ihnen den Bestellablauf und besprechen Sortiment, Händler und Anbindungen. Die Antwort kommt per E-Mail, einen Termin buchen Sie mit der Anfrage noch nicht.

Ein Paketbote übergibt einer Mitarbeiterin in der Filiale ein Paket mit der bestellten Ware.