Kurz gesagt
Die Kosten eines Mitarbeitershops bestehen aus fünf Posten: Software, Einrichtung, Ware mit Veredelung, Versand und Lager sowie dem Aufwand in Ihrer Organisation. Anbieter verteilen sie unterschiedlich. Manche verlangen eine Lizenz und verdienen nicht an der Ware, andere verlangen keine Lizenz und verdienen an jedem Artikel, oft mit Mindestumsatz. Vergleichen Sie deshalb die Summe über drei Jahre, nicht die Monatsgebühr.
Die fünf Kostenposten
| Posten | Was dazugehört | Worauf achten |
|---|---|---|
| Software | monatliche Lizenz oder Gebühr, je Shop, Standort oder Nutzer | hängt der Preis von der Zahl der Standorte oder Nutzer ab? |
| Einrichtung | Shop im Corporate Design, Sortiment, Logos, Zugänge | einmalig, oft entfällt sie bei längerer Laufzeit |
| Ware und Veredelung | Produkte, Stick, Druck, Gravur, einmalige Einrichtungskosten je Motiv | wer setzt den Preis, und wie hoch ist der Aufschlag? |
| Versand und Lager | Versand je Paket, Einlagerung, Kommissionierung | Lieferung an jeden Standort einzeln oder gesammelt? |
| Aufwand intern | Bestellungen sammeln, Größen erfragen, weiterleiten, Rechnungen zuordnen | der Posten, der in keinem Angebot steht |
Drei Preismodelle
| Modell | Wie der Anbieter verdient | Gut, wenn | Nachteil |
|---|---|---|---|
| Lizenz ohne Warenmarge | feste monatliche Gebühr, die Ware kaufen Sie bei Ihrem Händler | Sie einen Händler haben oder Preise vergleichen wollen, Sie viel bestellen | Sie zahlen die Lizenz auch in Monaten mit wenig Bestellungen |
| Plattform finanziert über die Ware | Aufschlag auf jeden Artikel, oft mit Mindestumsatz oder einer Gebühr, die unter einem Bestellvolumen anfällt | Sie wenig bestellen und keinen eigenen Händler haben | Der Aufschlag steckt in jedem Artikel, der Anbieter ist zugleich Ihr Lieferant |
| Eigenbau mit Shopsystem | Lizenz des Shopsystems, Agentur für Einrichtung und Pflege | Sie ein IT-Team haben und besondere Anforderungen | Veredelung, Druckfreigabe und Staffelpreise müssen Sie selbst bauen lassen |
Bei einem Modell, das über die Ware finanziert ist, sehen Sie die Kosten der Software nicht. Sie stecken im Preis jedes Artikels. Vergleichen lässt sich das nur, wenn Sie dieselben Artikel bei Ihrem Händler anfragen.
Der Posten, der in keinem Angebot steht
Ohne Shop landet jede Bestellung in der Zentrale: Größen erfragen, Mengen sammeln, beim Händler bestellen, Korrekturabzüge weiterleiten, die Rechnung dem richtigen Standort zuordnen. Bei vielen Standorten summiert sich das. Rechnen Sie es mit Ihren eigenen Werten aus:
- Bestellungen im Jahr
- 480
- Aufwand in der Zentrale heute
- 240 Stunden, 10.800,00 €
- Davon fällt mit einem Shop weg
- 7.560,00 €
- Lizenz Brand Shop im Jahr
- 4.188,00 €
- Differenz im Jahr
- 3.372,00 €
Ein Shop nimmt nicht den ganzen Aufwand weg. Freigaben, Abstimmungen mit dem Händler und neue Motive bleiben. Setzen Sie den Anteil, der wegfällt, deshalb vorsichtig an.
Was veredel kostet
veredel ist eine Lizenz ohne Warenmarge. Brand Shop kostet 349 € im Monat, Brand Shop Plus 699 € im Monat, jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer, unabhängig davon, wie viele Standorte oder Personen bestellen. Die Einrichtung kostet einmalig 990 € oder 1.990 € und entfällt bei einem Jahresvertrag. Monatlich kündbar. Ware und Veredelung kaufen Sie zu den Preisen Ihres Händlers, veredel verdient nicht an Ihren Bestellungen.
So vergleichen Sie Angebote
- Schätzen Sie Ihr Bestellvolumen für drei Jahre: Standorte, Bestellungen, Artikel.
- Fragen Sie für fünf typische Artikel den Endpreis mit Veredelung an, bei jedem Anbieter und bei Ihrem Händler.
- Addieren Sie Software, Einrichtung, Ware, Versand und Mindestumsätze über drei Jahre.
- Rechnen Sie den Aufwand in der Zentrale dazu, der mit und ohne Shop bleibt.
- Prüfen Sie den Ausstieg: Was kostet es, den Anbieter oder den Händler zu wechseln?

Ein fester Preis für alle Standorte
Lastenheft für einen Mitarbeitershop: Vorlage zum Kopieren
Was ist ein Mitarbeitershop?