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Ratgeber

Was ist ein Mitarbeitershop?

Ein Mitarbeitershop ist ein geschlossener Onlineshop, in dem Mitarbeitende, Standorte oder Partner einer Organisation Firmenkleidung, Werbeartikel und Drucksachen mit dem eigenen Logo bestellen. Die Organisation legt Sortiment, Gestaltung und Zugang fest, ein Händler produziert und liefert.

Stand: 29. September 2026 · Redaktion veredel · 3 Min. Lesezeit

Zwei Kolleginnen wählen an einem Tisch Kleidung und Werbeartikel für neue Mitarbeitende aus.
KI-generiertes Bild

Andere Namen dafür: Firmenshop, Corporate Shop, Company Store, Brand Shop, Werbemittelshop. Nicht gemeint sind Rabattportale für Mitarbeiterangebote, die im Alltag manchmal auch so heißen.

Kurz gesagt

Ein Mitarbeitershop ersetzt E-Mails und Tabellen durch einen gemeinsamen Bestellweg: Die Zentrale legt Sortiment, Logos und Freigaben einmal fest, Standorte und Partner bestellen selbst, ein Händler liefert und rechnet ab. Mit veredel geht das ab 349 € im Monat, für beliebig viele Standorte und mit Ihrem eigenen Händler.

So läuft eine Bestellung ab

  1. 1

    Sortiment abstimmen

    Zentrale und Händler wählen Produkte, Logos und Veredelung.

  2. 2

    Standort bestellt

    Filialen und Partner bestellen selbst, auch als Nachbestellung.

  3. 3

    Druckfreigabe

    Ein neues Motiv geht erst nach Ihrer Freigabe in Produktion.

  4. 4

    Lieferung und Rechnung

    Der Händler liefert an den Standort und rechnet direkt ab.

Wofür Organisationen ihn nutzen

AnlassTypische Produkte
Einheitlicher Auftritt an allen StandortenPoloshirts, Hoodies, Jacken, Namensschilder
Neue MitarbeitendeWelcome Kits mit Kleidung, Flasche, Notizbuch
Kundentermine, Messen, RecruitingWerbeartikel, Giveaways, Roll-ups, Flyer
Laufender Bedarf vor OrtArbeitskleidung, Verkaufsförderungsmaterial, Plakate

Was ein guter Mitarbeitershop können sollte

FunktionWorauf achten
Geschlossener ZugangAnmeldung per Firmen-E-Mail, Einladung oder Single Sign-on
Corporate DesignLogo, Farben, Schrift, eigene Domain
Abgestimmtes Sortimentnur freigegebene Produkte, Farben und Logos; Sichtbarkeit je Region oder Partnertyp
DruckfreigabeKorrekturabzug vor jeder neuen Produktion
Budgets und FreigabenBudget je Standort, Team oder Kostenstelle, Freigabe durch die Zentrale
Rechnungwer stellt sie, an wen, auch als E-Rechnung
Lieferungan Standorte oder Personen, mit Sendungsverfolgung
DatenschutzServerstandort, Vertrag zur Auftragsverarbeitung

Vier Arten, ihn zu betreiben

ModellSo funktioniert esGut, wenn
Shop-Software mit Lizenz (veredel)feste Lizenz, Ihr Händler liefert, veredelt und rechnet abSie Ihren Händler behalten, einen festen Preis möchten und laufend nachbestellen
Shop eines Werbeartikelhändlersder Händler stellt den Shop und verdient an der WareSie ohnehin bei diesem Händler kaufen
Selbst gebaut auf einem Shopsystemeine Agentur baut den ShopSie besondere Abläufe brauchen und Budget für Entwicklung und Betrieb haben
Projekt eines Corporate-Fashion-AnbietersKleidung, Shop und Lager kommen aus einer Handes vor allem um Dienstkleidung geht

Ob sich ein eigener Shop auf Shopify oder Shopware lohnt, zeigt der Vergleich Mitarbeitershop selbst bauen oder fertig nutzen.

Was ein Mitarbeitershop kostet

Die Kosten setzen sich aus bis zu vier Teilen zusammen: der Software (Lizenz, Einrichtung oder beides, bei Händlershops oft im Warenpreis), den Produkten samt Veredelung, Lager und Versand und dem eigenen Aufwand für Abstimmung und Rückfragen.

Bei veredel kostet die Software 349 € (Brand Shop) oder 699 € (Brand Shop Plus) im Monat zzgl. MwSt., Stand 29. September 2026. Die Einrichtung kostet 990 € oder 1.990 € und entfällt bei einem Jahresvertrag. Produkte und Veredelung kosten die Preise Ihres Händlers.

Checkliste vor dem Start

  1. Wer bestellt: Mitarbeitende, Standorte oder Partner?
  2. Wer bezahlt: die Zentrale oder jeder Standort selbst?
  3. Wer liefert und veredelt, und soll dieser Händler bleiben?
  4. Wer gibt neue Motive frei?
  5. Welche Systeme müssen angebunden sein, und welche erst später?
  6. Wie oft wird bestellt: laufend oder zu wenigen Terminen im Jahr?

Häufige Fragen

Ist ein Mitarbeitershop dasselbe wie Mitarbeiterangebote?
Nein. Mitarbeiterangebote sind Rabatte auf private Einkäufe. Ein Mitarbeitershop versorgt Beschäftigte und Standorte mit Produkten im Corporate Design.
Wer verkauft die Ware in einem Mitarbeitershop?
Das hängt vom Modell ab. Bei veredel verkauft und liefert Ihr Händler, veredel stellt die Software.
Braucht jeder Standort eigene Zugangsdaten?
In der Regel ja, damit jede Bestellung einem Standort zugeordnet ist. Bei veredel melden sich Personen mit einem Code an, den sie per E-Mail erhalten. Ein Passwort gibt es nicht.
Wie lange dauert die Einführung?
Das hängt vor allem davon ab, wie schnell Sortiment und Logos mit dem Händler abgestimmt sind. veredel-Shops sind in der Regel nach zwei bis vier Wochen startklar.

Quellen

Ein Shop für alle Standorte, mit Ihrem Händler.

Wir zeigen Ihnen den Bestellablauf und besprechen Sortiment, Händler und Anbindungen. Die Antwort kommt per E-Mail, einen Termin buchen Sie mit der Anfrage noch nicht.

Eine Filialleiterin packt im Lager eine Lieferung mit einheitlichen Polos aus, zwei Kollegen sehen zu.