Andere Namen dafür: Firmenshop, Corporate Shop, Company Store, Brand Shop, Werbemittelshop. Nicht gemeint sind Rabattportale für Mitarbeiterangebote, die im Alltag manchmal auch so heißen.
Kurz gesagt
Ein Mitarbeitershop ersetzt E-Mails und Tabellen durch einen gemeinsamen Bestellweg: Die Zentrale legt Sortiment, Logos und Freigaben einmal fest, Standorte und Partner bestellen selbst, ein Händler liefert und rechnet ab. Mit veredel geht das ab 349 € im Monat, für beliebig viele Standorte und mit Ihrem eigenen Händler.
So läuft eine Bestellung ab
- 1
Sortiment abstimmen
Zentrale und Händler wählen Produkte, Logos und Veredelung.
- 2
Standort bestellt
Filialen und Partner bestellen selbst, auch als Nachbestellung.
- 3
Druckfreigabe
Ein neues Motiv geht erst nach Ihrer Freigabe in Produktion.
- 4
Lieferung und Rechnung
Der Händler liefert an den Standort und rechnet direkt ab.
Wofür Organisationen ihn nutzen
| Anlass | Typische Produkte |
|---|---|
| Einheitlicher Auftritt an allen Standorten | Poloshirts, Hoodies, Jacken, Namensschilder |
| Neue Mitarbeitende | Welcome Kits mit Kleidung, Flasche, Notizbuch |
| Kundentermine, Messen, Recruiting | Werbeartikel, Giveaways, Roll-ups, Flyer |
| Laufender Bedarf vor Ort | Arbeitskleidung, Verkaufsförderungsmaterial, Plakate |
Was ein guter Mitarbeitershop können sollte
| Funktion | Worauf achten |
|---|---|
| Geschlossener Zugang | Anmeldung per Firmen-E-Mail, Einladung oder Single Sign-on |
| Corporate Design | Logo, Farben, Schrift, eigene Domain |
| Abgestimmtes Sortiment | nur freigegebene Produkte, Farben und Logos; Sichtbarkeit je Region oder Partnertyp |
| Druckfreigabe | Korrekturabzug vor jeder neuen Produktion |
| Budgets und Freigaben | Budget je Standort, Team oder Kostenstelle, Freigabe durch die Zentrale |
| Rechnung | wer stellt sie, an wen, auch als E-Rechnung |
| Lieferung | an Standorte oder Personen, mit Sendungsverfolgung |
| Datenschutz | Serverstandort, Vertrag zur Auftragsverarbeitung |
Vier Arten, ihn zu betreiben
| Modell | So funktioniert es | Gut, wenn |
|---|---|---|
| Shop-Software mit Lizenz (veredel) | feste Lizenz, Ihr Händler liefert, veredelt und rechnet ab | Sie Ihren Händler behalten, einen festen Preis möchten und laufend nachbestellen |
| Shop eines Werbeartikelhändlers | der Händler stellt den Shop und verdient an der Ware | Sie ohnehin bei diesem Händler kaufen |
| Selbst gebaut auf einem Shopsystem | eine Agentur baut den Shop | Sie besondere Abläufe brauchen und Budget für Entwicklung und Betrieb haben |
| Projekt eines Corporate-Fashion-Anbieters | Kleidung, Shop und Lager kommen aus einer Hand | es vor allem um Dienstkleidung geht |
Ob sich ein eigener Shop auf Shopify oder Shopware lohnt, zeigt der Vergleich Mitarbeitershop selbst bauen oder fertig nutzen.
Was ein Mitarbeitershop kostet
Die Kosten setzen sich aus bis zu vier Teilen zusammen: der Software (Lizenz, Einrichtung oder beides, bei Händlershops oft im Warenpreis), den Produkten samt Veredelung, Lager und Versand und dem eigenen Aufwand für Abstimmung und Rückfragen.
Bei veredel kostet die Software 349 € (Brand Shop) oder 699 € (Brand Shop Plus) im Monat zzgl. MwSt., Stand 29. September 2026. Die Einrichtung kostet 990 € oder 1.990 € und entfällt bei einem Jahresvertrag. Produkte und Veredelung kosten die Preise Ihres Händlers.
Checkliste vor dem Start
- Wer bestellt: Mitarbeitende, Standorte oder Partner?
- Wer bezahlt: die Zentrale oder jeder Standort selbst?
- Wer liefert und veredelt, und soll dieser Händler bleiben?
- Wer gibt neue Motive frei?
- Welche Systeme müssen angebunden sein, und welche erst später?
- Wie oft wird bestellt: laufend oder zu wenigen Terminen im Jahr?
Häufige Fragen
Ist ein Mitarbeitershop dasselbe wie Mitarbeiterangebote?
Wer verkauft die Ware in einem Mitarbeitershop?
Braucht jeder Standort eigene Zugangsdaten?
Wie lange dauert die Einführung?
Quellen
- Preise und Leistungen von veredel: https://veredel.com/#pricing, Stand 29. September 2026

Die Onboarding-Box für neue Mitarbeitende
Ein fester Preis für alle Standorte
Mitarbeitershop selbst bauen oder fertig nutzen?