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Ratgeber

Die Onboarding-Box für neue Mitarbeitende

Eine Onboarding-Box, auch Welcome Kit oder Willkommenspaket genannt, empfängt neue Mitarbeitende mit Kleidung und Alltagsgegenständen im Design ihres Arbeitgebers. Gut gemacht, sagt sie am ersten Tag: Wir haben mit dir gerechnet.

Stand: 29. September 2026 · Redaktion veredel · 4 Min. Lesezeit

Eine neue Mitarbeiterin öffnet am ersten Arbeitstag eine Willkommensbox mit Hoodie, Trinkflasche, Notizbuch und Stift.
KI-generiertes Bild

Kurz gesagt

In eine gute Onboarding-Box gehört wenig, dafür Brauchbares: ein Kleidungsstück in der richtigen Größe, zwei oder drei Dinge für den Arbeitsalltag und eine persönliche Karte. Sie sollte vor dem ersten Arbeitstag da sein. Bei vielen Standorten lohnt es sich, die Box einmal festzulegen und jeden Standort selbst bestellen zu lassen, statt sie zentral zu packen.

Was in die Box gehört

BereichBeispieleWorauf achten
KleidungHoodie, Poloshirt, T-Shirt, CapGröße vorher erfragen, das Logo eher klein und gestickt
ArbeitsalltagTrinkflasche, Notizbuch, Stift, TasseQualität vor Menge, lieber drei gute Stücke als zehn billige
UnterwegsStofftasche, Rucksack, Regenschirmpasst zur Tätigkeit: Außendienst, Filiale oder Büro
Persönlicheshandgeschriebene Karte, kleine Pflanze, etwas aus der Regionkostet wenig und bleibt am längsten in Erinnerung
PraktischesNamensschild, Zugangskarte, Plan für die erste Wochegehört eher auf den Schreibtisch als in die Box

Inhalt einer Onboarding-Box von oben: Box, Hoodie, Trinkflasche, Notizbuch, Stift, Stofftasche, Pflanze und Karte.
Eine Onboarding-Box mit Kleidung, Alltagsgegenständen und einer persönlichen Karte.

Drei Pakete statt einer Box für alle

Nicht jede Stelle braucht dasselbe. Viele Organisationen legen deshalb zwei oder drei Varianten fest:

  • Basis: T-Shirt oder Cap, Trinkflasche, Karte. Für Aushilfen, Praktikum und Saisonkräfte.
  • Standard: Hoodie oder Poloshirt, Trinkflasche, Notizbuch, Stift, Stofftasche, Karte. Für die meisten neuen Mitarbeitenden.
  • Arbeitskleidung: die komplette Erstausstattung für Filiale, Lager oder Außendienst, dazu die Standard-Box.

Was eine Box kostet, hängt von Produkten, Veredelung und Stückzahl ab. Ihr Händler nennt die Preise. Legen Sie das Budget je Box fest, bevor Sie Produkte auswählen, nicht danach.

Wann die Box ankommen sollte

  1. Mit dem Vertrag: Größe und Lieferadresse abfragen, zum Beispiel im Begrüßungsschreiben.
  2. Eine Woche vor dem Start: Box bestellen. Veredelte Ware braucht je nach Händler einige Tage.
  3. Vor dem ersten Tag: Die Box liegt am Arbeitsplatz oder kommt nach Hause, bei Remote-Stellen immer nach Hause.
  4. Am ersten Tag: Führungskraft oder Pate übergibt die Box mit ein paar Sätzen, statt sie kommentarlos hinzustellen.

Die Logistik bei vielen Standorten

Eine Box zu packen ist einfach. Schwierig wird es bei 40 Filialen, die über das Jahr verteilt einstellen. Dann sammelt die Zentrale Größen per E-Mail, bestellt Sammelware, lagert sie und verschickt einzeln. Drei Dinge machen es leichter:

  • Die Box als ein Produkt. Der Händler stellt die Box einmal zusammen, der Standort bestellt sie wie jeden anderen Artikel, mit Größe je Kleidungsstück.
  • Bestellen am Standort. Wer einstellt, bestellt. Die Zentrale legt nur fest, welche Box es gibt.
  • Direkte Lieferung. Die Box geht an den Standort oder an die Adresse, die bei der Bestellung angegeben wird, nicht erst in die Zentrale.

Onboarding-Boxen mit veredel

In veredel legen Sie die Box einmal mit Ihrem Händler fest, als Produkt mit Ihrem Logo. Jeder Standort bestellt sie selbst, sobald jemand anfängt, auch als Nachbestellung einer früheren Box. Ihr Händler veredelt, liefert und stellt dem Standort direkt in Rechnung. Ein neues Motiv geht erst nach Ihrer Freigabe am Korrekturabzug in Produktion. Mit Brand Shop Plus lässt sich veredel an Ihr HR-System anbinden.

Checkliste

  1. Zwei oder drei Varianten und das Budget je Box festlegen.
  2. Produkte, Logo und Veredelung mit dem Händler abstimmen.
  3. Größe und Lieferadresse mit dem Vertrag abfragen.
  4. Box eine Woche vor dem Start bestellen.
  5. Persönliche Karte schreiben lassen, von der Führungskraft, nicht vom Drucker.
  6. Nach drei Monaten fragen, was benutzt wird, und die Box anpassen.

Häufige Fragen

Was gehört in eine Onboarding-Box?
Ein Kleidungsstück in der richtigen Größe, zwei oder drei nützliche Dinge für den Arbeitsalltag wie Trinkflasche, Notizbuch und Stift, und eine persönliche Karte. Weniger, dafür Brauchbares, wirkt besser als eine volle Kiste.
Was kostet eine Onboarding-Box?
Das hängt von Produkten, Veredelung und Stückzahl ab. Legen Sie ein Budget je Box fest und lassen Sie sich vom Händler Varianten dafür zusammenstellen.
Wann sollte die Box verschickt werden?
So, dass sie vor dem ersten Arbeitstag da ist. Bei veredelter Ware eine Woche Vorlauf einplanen.
Wie erfahren wir die richtige Größe?
Fragen Sie sie mit dem Vertrag oder dem Begrüßungsschreiben ab. Im Shop gibt der Standort die Größe je Kleidungsstück bei der Bestellung an.
Ist eine Onboarding-Box steuerpflichtig?
Das hängt von Wert und Inhalt ab. Klären Sie die steuerliche Behandlung mit Ihrer Steuerberatung.

Ein Shop für alle Standorte, mit Ihrem Händler.

Wir zeigen Ihnen den Bestellablauf und besprechen Sortiment, Händler und Anbindungen. Die Antwort kommt per E-Mail, einen Termin buchen Sie mit der Anfrage noch nicht.

Ein Paketbote übergibt einer Mitarbeiterin in der Filiale ein Paket mit der bestellten Ware.